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Der Hebelkorkenzieher mit Doppelflügel
wird meist zu unrecht abwertend als "Frauenkorkenzieher" verschrien, lassen sich mit diesem
genial einfachen Werkzeug leicht Weinflaschen öffnen. Natürlich nur, wenn man nicht an diesem
Korkenzieher spart und das Billigmodell aus dem Discounter um die Ecke kauft, das nur beim ersten bösen
Blick anfängt mit seinen Gliedern zu schlottern. Der Korkenzieher wird mit seiner Glocke auf den Weinflaschen- hals
zentriert aufgesetzt. Durch Drehen der oberen Spindel dreht sich der "Ferkelschwanz" in den Korken
und zugleich heben sich die Flügel beidseitig in den Himmel. Sind diese oben angekommen, werden die Flügel
herunter gedrückt, wobei bei einem guten Hebelkorkenzieher kaum Kraft benötigt wird, da der Korken mit
einer Hebelübersetzung von etwa 3:1 sich leicht herausziehen lässt. Die Erfindung dieses Doppelflügel-Korkenziehers
lässt sich zurückverfolgen zu dem Briten H.S. Heeley, der es sich als "British patent No. 6,006"
schützen ließ. Im Übrigen hatten die Vorläufer noch nicht den eingebauten Kapselheber
im Griff. Und wer diesen Griff entwarf, der bei heutigen MONOPOL Korkenziehern üblich ist, steht noch nirgendwo ausführlich
beschrieben.

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